Mitten in der Klagenfurter Innenstadt entsteht ein modernisiertes und erweitertes Justizgebäude, das zu den anspruchsvollsten öffentlichen Bauvorhaben in Kärnten zählt. Die Bundesimmobiliengesellschaft realisiert hier einen Neubau, der nicht nur räumlich erweitert, sondern organisatorisch und technisch völlig neu gedacht wird.
Entworfen wurde das Projekt von YF Architekten ZT GmbH, Wien, deren klar strukturierte Architektur die funktionalen Anforderungen der Justiz mit einem präzisen, zeitgemäßen Entwurf verbindet. Im Zentrum des gesamten Prozesses steht ein konsequent digital gesteuertes BIM-Modell, welches das Gebäude in allen technischen Ebenen sichtbar macht und damit eine Transparenz schafft, die für ein Justizgebäude unverzichtbar ist. Im virtuellen Modell werden sämtliche Leitungsführungen, Brandschutzanforderungen, Energieflüsse und sicherheitsrelevanten Schnittstellen frühzeitig sichtbar.
Diese digitale Klarheit ermöglicht es, technische Konflikte zu erkennen und zu lösen, bevor sie auf der Baustelle entstehen. Gleichzeitig bilden die im Modell hinterlegten Betriebs- und Wartungsinformationen eine solide Grundlage für ein langfristig effizientes Facility Management. So entsteht ein Gebäude, das strukturell von hoher Präzision geprägt ist und über Jahrzehnte stabile Abläufe unterstützen soll. Ein wesentlicher Teil dieser technischen Qualität entsteht durch die umfassende Planung der Haus- und Elektrotechnik, für die sich ZETAR INGENIEURBÜRO verantwortlich zeichnet. Dazu gehören die Energieversorgung, die elektrotechnische Infrastruktur, Lüftungs- und Klimakonzepte sowie die integrale Koordination der gesamten Gebäudetechnik im BIM-Modell. Die sorgfältige Abstimmung aller technischen Systeme schafft eine Struktur, die den hohen Sicherheits- und Dokumentationsanforderungen eines Justizgebäudes gerecht wird und zugleich flexible Entwicklungen in der Zukunft ermöglicht.



