Beeindruckende Zahlen
Das Landesdienstleistungszentrum Salzburg entsteht auf einem rund 10 000 Quadratmeter großen Grundstück im Bahnhofsareal. Der Gebäudekomplex umfasst insgesamt 13 Stockwerke, davon zehn oberirdisch und drei unterirdisch. Die Nettonutzfläche beträgt rund 49 600 Quadratmeter, die Bruttogrundfläche etwa 40 165 Quadratmeter.
Künftig werden dort rund 1200 Landesbedienstete ihre Arbeitsplätze finden, ergänzt durch einen modernen Bürgerservicebereich. Die Bauarbeiten basieren auf 250 Bohrpfählen, die bis zu 40 Meter tief in den Untergrund reichen und damit das Fundament sichern. In der Holz-Hybridbauweise werden rund 2 500 Holzträger und 540 Holzstützen verbaut. Hinzu kommen 17 200 Treppenstufen, 13 Aufzüge und etwa 1 800 Türen, die den Gebäudekomplex zu einer Infrastruktur von beeindruckender Größe machen.
Auch in der Energieversorgung sind klare Zahlen gesetzt. Rund 4500 schwenkbare Photovoltaik-Elemente werden installiert, die eine Spitzenleistung von 721 Kilowatt-Peak erreichen. Damit deckt das Gebäude einen erheblichen Teil seines Energiebedarfs selbst und setzt auf moderne Technik. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf rund 200 Millionen Euro für den Bau. Hinzu kommen etwa 100 Millionen Euro für Grundstück, Planung, Reserven und weitere Leistungen. Insgesamt ergibt sich damit ein Projektvolumen von rund 300 Millionen Euro.
Die Summe dieser Zahlen macht deutlich: Das LDZ Salzburg ist eines der imposantesten Projekte, das Salzburg je gesehen hat. Mit seiner Größe, seinen technischen Kennzahlen und seinem finanziellen Umfang setzt es Maßstäbe, die weit über die Grenzen der Stadt hinaus wahrgenommen werden.



